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[Rezension] Paula Hawkins – Girl on the Train (Hörbuch)

Posted by on 23/10/2015

Gekürzte Lesung – 2 mp3 CDs
Gesamtlänge – ca. 640 min
Sprecherinnen: Britta Steffenhagen, Rike Schmid, Christiane Marx

Klappentext:
Sie beobachtet dich – und schleicht sich in dein Leben
Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.
Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse …

Meine Meinung:
Selten hatte ich ein Buch, bei dem mir die Protagonistin so unsympathisch war wie in diesem. Sicherlich ist der Hauptgrund dafür ihr hoher Alkoholkonsum, der diverse Aktionen von ihr erklären und rechtfertigen soll – für die mir aber oft einfach das Verständnis fehlte.
Ich hatte deswegen ziemliche Probleme in die Geschichte hineinzufinden, die verschiedenen zeitversetzten Erzählebenen von verschiedenen Personen – die dazu alle aus der Ich-Perspektive geschrieben sind – haben es mir nicht leichter gemacht.
(Beim Hörbuch habe ich verschiedene Stimmen, die man dann irgendwann zuordnen kann, aber gerade am Anfang habe ich mich immer wieder gefragt: Wer ist nun das wieder? Im Buch steht wohl der entsprechende Name in der Überschrift)

Nach kurzer Eingewöhnungsphase hat mich die Story ziemlich gefesselt, gerade weil die Figur Rachel komplett anders und für mich oft absolut unverständlich war. Nach etwa einem Viertel des Buches fing es dann aber an ziemlich zäh zu werden. Ich hätte nie gedacht, daß mir das bei einem Hörbuch mal passieren könnte – hier bekommt man die Geschichte ja sogar vorgelesen -, aber zwischendurch habe ich wirklich innerlich gestöhnt, wann es denn nun mal wieder richtig weitergeht und man nicht nur über Rachels Alkoholexzesse und Zugfahrten lesen muss. (Vielleicht wäre hier weniger einfach mehr gewesen).

Durch die vielen (psychischen) Probleme war die Geschichte recht düster und mir war auch keine der anderen Figuren auch nur annähernd sympathisch, was mir leider ziemlich die Spannung nahm, weil es mir irgendwann völlig egal war, was wem passiert, passiert ist oder passieren wird.

Zum Ende hin gab es aber noch einmal eine spannende Wendung, die mich wieder für die Story einnehmen und auch etwas versöhnen konnte, trotzdem kann ich den ganzen Hype um dieses Buch nicht wirklich nachvollziehen.

Fazit: Grundidee spannend, Umsetzung recht zäh sternsternstern

 

 

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