browser icon
You are using an insecure version of your web browser. Please update your browser!
Using an outdated browser makes your computer unsafe. For a safer, faster, more enjoyable user experience, please update your browser today or try a newer browser.

[Rezension] Nick Trout – Ein Streuner kehrt heim

Posted by on 30/05/2015

Klappentext:
Liebe ist die beste Medizin.
Nie wieder wollte Dr. Cyrus Mills in den kleinen Ort Eden Falls in Vermont zurückkehren. Und als er die dortige Tierarztpraxis seines Vaters erbt, möchte er diese so schnell wie möglich verkaufen. Geldsorgen zwingen ihn jedoch, die Praxis zu übernehmen, bis ein Käufer gefunden ist. Widerwillig tritt Cyrus, der zwar Veterinärmedizin studiert, aber noch nie als Tierarzt praktiziert hat, seinen Dienst an. Doch dann stürmt sein erster Patient, ein Golden Retriever namens Frieda Fuzzypaws, schwanzwedelnd durch die Tür, und um Cyrus ist es geschehen. Dank Frieda, dem schwarzen Labrador Puck, der Perserkatze Chelsea und den anderen liebevollen – zwei- und vierbeinigen – Einwohnern findet Cyrus in Eden Falls bald wieder ein Zuhause. Und dann ist da noch Amy, die ebenso temperamentvolle wie hübsche Bedienung des einzigen Lokals am Ort …

Meine Meinung:
Wenn ich nicht über eine Rezension von dieser Geschichte gestolpert wäre, wäre dieses tolle Buch wohl nie bei mir gelandet. Durch das Cover hatte ich den Eindruck, es geht um die Geschichte eines kleinen Hundes und daher hatte ich mir den Klappentext erst gar nicht angeschaut.

Der Streuner in diesem Buch ist aber ein Mensch aus Fleich und Blut und Tierarzt, bzw. Tierpathologe, der nach dem Tod seine Vaters noch einmal in seinen Heimatort kommt, um den Nachlass zu regeln.

Zu Beginn war mir Cyrus nicht sonderlich sympathisch. Sehr verschlossen und gefühlskalt kommt er dem Leser vor, nur darauf bedacht schnellstmöglich die Praxis loszuwerden und wieder zu verschwinden.
Die Einwohner des Ortes und deren Haustiere machen es ihm aber nicht so einfach und nach und nach erfährt der Leser, wie es zu dem Zerwürfnis zwischen Cyrus und seinem Vater kam und auch Cyrus erfährt nach und nach Dinge, die einiges in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Die zarte Liebesgeschichte, die sich mit ihm und Amy anbahnt, rundet die Geschichte letztendlich noch wunderbar ab.

Der Schreibstil des Buches war wunderbar leicht und locker und ließ sich wunderbar weglesen.

Einen Punkt muß ich allerdings bemängeln: Cyrus ist Tierpathologe und man hat in dem Buch den Eindruck, daß er gar nicht wirklich weiß, wie er seine tierischen Patienten behandeln soll. Da haben sich mir als Tierbesitzerin natürlich die Haare im Nacken hochgestellt, wer möchte schon sein geliebtes Tier in die Hände eines Tierarztes geben, der augenscheinlich nicht wirklich weiß, was er tut? Im Nachwort entschuldigt sich der Autor für diese Darstellung, auch ein Tierpathologe ist ein ausgebildeter Tierarzt.

Fazit: Wunderbare Geschichte eines menschlichen Streuners, der sein Zuhause findet Ganzer SternGanzer SternGanzer SternGanzer SternHalber Stern

 

3 Responses to [Rezension] Nick Trout – Ein Streuner kehrt heim

  1. Ela´s Büchertruhe

    Huhu,
    ah Du hast es also nun auch gelesen 🙂
    Ich freue mich, dass er Dir soweit auch gefallen hat.
    Das mit dem Tierpathalogen hab ich trotz eigenem Hund gar nicht so ernst genommen, da der Roman ja wie erwähnt, eh stellenweise etwas überspitzt war 🙂
    LG Ela

  2. karin

    Hallo und guten Tag,

    scheint eine schöne herzige Geschichte zu sein. http://www.kastanies-leseecke.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif

    Danke für den Tipp zu diesem Buch.

    LG..Karin..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Per Klick lächeln: