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[Rezension] Ivo Pala – Der Drache hinter dem Spiegel

Posted by on 30/01/2015

Kurzbeschreibung:
Ein märchenhaftes Abenteuer für die ganze Familie, liebevoll erzählt und mit allem, was Kinder zum Mitfiebern brauchen!
1910, im Jahr des Haleyschen Kometen: Als die fünf Geschwister Florence, Herbert, Sophy, William und Diana in Schottland ankommen, wissen sie nicht, was sie erwartet. Wie wird er sein, ihr Großvater? Und wie wird er sie empfangen?
Als sie ihn dann kennenlernen, weicht das bange Herzklopfen heller Begeisterung – denn der alte O’Brian ist nicht nur ein fröhlicher Zeitgenosse, sondern liest den Kindern auch jeden Wunsch von den Augen ab. Doch ist er wirklich ihr Großvater? Der Drache hinter dem Spiegel, unten in den Gemäuern des Familienschlosses, behauptet nämlich das Gegenteil. Wem von beiden sollen die Kinder glauben?
Für alle Fans der ›Chroniken von Narnia‹ und ›Der Geheime Garten‹

Meine Meinung:
Ich muß gestehen, daß ich mich mit diesem Buch doch etwas schwer getan habe. Erst einmal bin ich ja absoluter Cover-Käufer und wenn ich dieses Buch nicht gewonnen hätte, allein vom Cover her wäre es nicht bei mir eingezogen. Dazu finde ich es auch gerade für ein Kinderbuch einfach zu düster, auch wenn die Geschichte durchgehend einen düsteren Touch hat.

Vom Klappentext her hatte ich gleich an Narnia denken müssen und bin mit Spannung an die Geschichte herangegangen. Der Anfang konnte mich noch gut fesseln, aber schon ab etwa einem Drittel ließ meine Begeisterung nach. Mir war die Geschichte einfach zu überfrachtet. Rein gar nichts war normal und es war für meinen Geschmack aus zu vielen Fantasy-Bereichen zusammengewürfelt.
Außerdem wird zu wenig auf die Geschwister eingegangen, was sie ausmacht. Sicherlich erfährt man Besonderheiten, die auch für die Geschichte wichtig sind, aber ich hatte von keinem der Kinder ein Bild vor Augen. Prinzipiell finde ich die Idee von fünf verschiedenen Figuren – die sich durch ihre unterschiedlichen Eigenschaften auch perfekt ergänzen – richtig gut, so können sich Leser verschiedener Altersklassen am entsprechenden Kind orientieren – aber die Figuren blieben weitestgehend doch sehr blaß. Dafür fand ich die Botschaft der Geschichte „gemeinsam sind wir stark“ bzw. „gemeinsam schaffen wir das“ natürlich richtig klasse.

Für das Ende hätte der Autor sich doch etwas mehr Zeit nehmen können, nachdem vorher alles sehr ausführlich geschildert war, ging es am Ende dann doch recht fix: zwei Seiten für den Showdown und fertig.

Kindgerecht ist die Schriftgröße und die Länge der einzelnen Kapitel, die Schreibweise ist flüssig und leicht und auflockernd ziert ein Drache jeden Kapitelanfang. Empfohlen ist das Buch ab 10 Jahren, jüngere Kinder könnten sich in der Tat an mancher Stelle doch ziemlich fürchten.

Fazit: Phantastisches Märchen für Leser(innen) ab 10 Jahren, die gerne ausschweifende Geschichten lesen Ganzer SternGanzer SternGanzer Stern

One Response to [Rezension] Ivo Pala – Der Drache hinter dem Spiegel

  1. karin

    hallo und guten Tag,

    hm, ist das nicht der gleiche Autor, der in Richtung Fantasy mal eine Geschichte verfasst hat mit Dresden und ein Mädchen, plötzlich ihr zweiter Ich und eine andere Welt entdeckt.

    Mist, ich habe so ein schlechtes Gedächnis..kann mich einfach nicht mehr an den Titel erinnern.

    LG..Karin..

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