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[Rezension] Jane Gordon – Ganz ohne Männer geht es nicht

Posted by on 25/09/2014

Klappentext:
Aufregende Klatschstories zu schreiben ist ein Metier, das Kathy Wells mit traumwandlerischer Sicherheit beherrscht. Doch plötzlich gerät ihr eigenes Leben in Turbulenzen: Ihr midlifecrisis-gebeutelter Mann vergnügt sich heimlich mit einer anderen und verabschiedet sich aus dem chaotischen Familienalltag. Doch er macht die Rechnung ohne Kathy. Sie startet unverzüglich zum Gegenangriff. Und als sie auf ein besonders erotisches Exemplar der Gattung Mann trifft, fängt für sie der Spaß so richtig an. Für ihren Göttergatten aber hört er urplötzlich auf…

Meine Meinung:
Erst einmal ist der Klappentext irreführend, wenn nicht sogar falsch: es ist nämlich so, daß die Protagonistin diejenige ist, die auf dieses „besonders erotische Exemplar der Gattung Mann“ trifft und sich heimlich mit ihm vergnügt, während ihr Mann Zuhause auf sie wartet. Von daher finde ich die Geschichte als solche auch ziemlich scheinheilig und meine Sympathie für die Protagonistin hielt sich arg in Grenzen.

Wenn man mich jetzt nach dem Inhalt oder gar dem Genre dieses Buches fragt, wird es schwierig. Vom Klappentext und Cover her bin ich von einer vergnüglichen Frauengeschichte ausgegangen, was aber leider nicht der Fall ist. Ich habe mich während des Lesens mehrfach gefragt, um was es hier eigentlich geht? Der erste Teil des Buches zieht sich wie Kaugummi und berichtet von ihrer journalistischen Tätigkeit für ein Klatschblatt. Sehr ausführlich werden Besuche bei Familien beschrieben, denen etwas tragisches zugestoßen ist und dann bekommt der Leser serviert, was sie daraus macht und wie es dann im Klatschblatt erscheint. War zwar ganz interessant zu lesen, bzw. bestätigt zu bekommen, wie so ein Klatsch-Journalismus läuft, aber ein Beispiel hätte auch ausgereicht.
Danach reist sie über Beziehungen als Journalistin in ein Kriegsgebiet und hier wird es teilweise sehr ernst und tragisch. Wieder in der Heimat vergnügt sie sich mit ihrem Lover, betrügt also ihren Mann, steht aber auch nicht zu der Affaire. Ein ewiges hin und her, was leider noch nicht einmal mit Humor gespickt ist, sondern einfach nur träge und langweilig vor sich hinplätschert – ohne Aussicht auf Spannung, Humor oder anderweitiger Unterhaltung.

Warum ich es zu Ende gelesen habe? Bis zum Schluß war ich immer noch der Meinung, daß doch nun endlich mal was spannendes, lustiges, überraschendes passieren müßte… tut es aber nicht.

Fazit: Ein langweilige Erzählung über eine Klatsch-Journalistin. (Mehr gibt es dazu wirklich nicht zu sagen…) stern

One Response to [Rezension] Jane Gordon – Ganz ohne Männer geht es nicht

  1. Daggi

    Oh, wenn der Klappentext schon so irreführend ist, bleibt von vorne bis hinten ein kleiner negativ Touch.

    Schade, dass das Buch Dich dann auch nicht mehr überraschen konnte 🙁

    LG
    Daggi

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