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[Rezension] Veit Etzold – Final Cut

Posted by on 15/07/2013
Klappentext:
Du hast 438 Freunde auf Facebook.

Und einen Feind.

Die Freunde sind virtuell, der Feind ist real.

Er wird Dich suchen.
Er wird Dich finden.
Er wird Dich töten.

Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und keiner wird etwas merken.

Meine Meinung:
Vom Klappentext her habe ich mehr mit einem Internet-Thriller gerechnet – mit Facebook hat dieses Buch aber nur am Rande zu tun.
In erster Linie haben wir hier einen Serienkiller/Massenmörder, der überdurchschnittlich intelligent ist und mit absoluter Präzision und nicht weniger Brutalität mordet. Und das ist auch das Hauptthema des Buches, ein Mord jagt den nächsten, jeder Mord ist brutaler als der vorhergegangene – die Ermittlungen laufen lediglich wenig erfolgreich am Rande. Die Figuren sind blaß, bis zum Schluß war mir die Ermittlerin Clara komplett fremd und auch alle anderen Figuren haben wenig Tiefgang.
Die Brutalität empfand ich persönlich als zu übertrieben, aber richtig genervt haben mich die zusätzlichen Berichte von irgendwelchen brutalen Morden oder Vergewaltigungen, die mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun haben – so erfahren wir z.B., daß ein Ermittler zwei Jahre Alkoholiker war, weil er ein Video angeschaut hat, in dem drei Männer einen sechs Monate alten Säugling vergewaltigen – mal eben als Randnotiz.
Die Story selbst finde ich doch sehr weit hergeholt, sie strotzt vor Klischees und Spannung kommt leider gar nicht auf. Ich war mehrfach versucht das Buch abzubrechen, aber da ich mich in einer netten Leserunde befand, habe ich mich bis zum Ende durchgequält, ansonsten hätte ich wohl spätestens um Seite 300 herum das Handtuch geschmissen.

Fazit: Unnötige Brutalität, unglaubwürdige Story, Klischees und die Spannung fehlte auch – von daher vergebe ich hier einen traurigen Stern 

4 Responses to [Rezension] Veit Etzold – Final Cut

  1. birtheslesezeit

    Schade, wenn ich mir die Beschreibung des Buches ansehe, hätte ich wohl auch etwas anderes erwartet. Aber ein Thriller, der vor Brutalität nur so „trieft“ – da erwarte auch ich mehr. Danke für die Vorstellung und liebe Grüße, Birthe

  2. Daggi

    Danke für den Hinweis, hab mal bei amazon gestöbert, die Rezis fallen sehr unterschiedlich aus…

  3. Nina Mesitz

    Schade, dass das Buch deinen Geschmack wohl weit verfehlt hat. Der Thriller ist einer meiner absoluten Lieblinge, wobei ich deine Meinung natürlich nachvollziehen kann. An Brutalität fehlt es dem Buch nicht, aber ich finde die Umsetzung und Spannung ganz gut. Mich fesselt Veits Schreibstil 🙂
    Ganz liebe Grüße,
    Nina

    http://www.timeoutforsparkling.wordpress.com

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