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[Rezension] Maria Gronau – Weiberwirtschaft

Posted by on 03/05/2013

Klappentext:
Lena Wertebach ist Leiterin einer Mordkommission und lesbische Mutter eines zwölfjährigen Sohnes. Ihre Lebensgefährtin Susanne gehört zu einer Gruppe militanter Hausbesetzerinnen, die in Ostberlin mit dem -Frauen-Haus- eine männerfreie Zone geschaffen haben. Eine der Besetzerinnen wird entführt und schließlich ermordet aufgefunden. Ihr ganzer Körper weist Spuren schwerer Folterungen auf. Doch damit nicht genug: Der offenbar psychopathische Mörder sucht die Öffentlichkeit und verschickt Tonbänder, auf denen die Schmerzensschreie gefolterter Frauen zu hören sind, an Berliner Zeitungen. Als schließlich auch ihre Geliebte Susanna verschwindet, wird für Lena Wertebach aus der Suche nach dem Serienkiller ein privater Feldzug.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist mir vor einigen Jahren auf einem Bücherflohmarkt in die Hände gefallen und lag lange auf meinem SuB, weil ich damals überlesen hatte, daß die Protagonistin lesbisch ist und ich unsicher war, ob ich mich dann überhaupt in die Geschichte reinfinden kann. Aber ich wurde positiv überascht. Gleich die ersten Seiten haben mich so in den Bann gezogen, daß ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Die Handlung ist ziemlich harter Stoff, ein Serienkiller ermordet nicht nur Frauen, sondern verschickt auch die Schmerzensschreie der vorher grausam Gefolterten auf Tonbändern. So bleiben die Ermordeten nicht einfach anonyme Tote, sondern bekommen eine Stimme und die Ermittlungen werden so sehr emotional – erst Recht, als Lenas Lebensgefährtin ebenfalls verschwindet.

Sehr amüsant und auflockernd ist die Beziehung von Lena zu ihrem Sohn Jim, ein hochintelligenter 12 jähriger Junge, der die schnodderige Art von Lena gut zu kontern weiß und auf eigene Faust im Internet recherchiert.

Schade, daß man diese Bücher nur noch gebraucht bekommt – wer diesen etwas anderen Krimi irgendwo sieht, sollte aber unbedingt zuschlagen. Ich habe mir den Folgeband jedenfalls sofort geordert…

Mir war die Geschichte zeitweise etwas zu hart, deshalb ein halber Stern Abzug, aber trotzdem eine absolute Leseempfehlung:
sternsternsternsternsternhalb

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