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[Rezension] Jodi Picoult/Samantha van Leer – Mein Herz zwischen den Zeilen

Posted by on 13/07/2014

Klappentext:
»Hilf mir« – Deliah kann es kaum fassen, als sie diese Nachricht in ihrem Lieblingsbuch findet. Offensichtlich hat Oliver, der umwerfend gut aussehende Prinz der Geschichte, die Bitte speziell für sie hinterlassen. Und tatsächlich: Schnell stellen die beiden fest, dass sie über die Grenzen der Buchseiten hinweg miteinander sprechen können. Doch das reicht ihnen schon bald nicht mehr aus. Oliver ist schon lange genervt von seinem Märchen, das er immer wieder durchspielen muss, sobald ein Leser das Buch aufschlägt. Und er findet Gefallen an Deliah, die so anders ist als die langweilige Prinzessin Seraphima, die er sonst immer küssen muss. Da ist es doch klar, dass er endlich zu ihr will! Und Deliah: Die hat sich längst Hals über Kopf in ihren Märchenprinzen verliebt. Und ist begeistert von der Idee, Oliver aus dem Buch herauszuholen. Doch wie können die beiden es schaffen, die Grenzen zwischen ihren so unterschiedlichen Welten zu überwinden?
Zusammen mit ihrer Tochter Samantha hat die bekannte Bestseller-Autorin Jodi Picoult einen Liebesroman geschrieben – mitreißend, märchenhaft, unwiderstehlich!

Meine Meinung:
Seit ich von diesem Buch gehört habe, wollte ich es unbedingt lesen. Die Idee und Aufmachung des Buches klang so spannend, daß ich es kaum erwarten konnte, es endlich in Händen zu halten.

Leider kam dann auch recht schnell die Ernüchterung. Wie auch bei Die Insel der besonderen Kinder ist die Optik des Buches eine Wucht! Tolle Bilder und Zeichnungen, die Schrift ist mehrfarbig (so ähnlich wie bei Die unendliche Geschichte) aber die Geschichte als solche hat mich leider nicht umgehauen. Prinzipiell lese ich gern mal ein Jugendbuch, hier würde ich aber eher sagen, daß es ein Kinderbuch ist, Empfehlung für Mädchen ab 12. Auch das muß jetzt nicht schlecht sein, aber Fakt ist, daß ich mich ab der Hälfte doch zwingen mußte weiterzulesen, weil mich die Story einfach nicht mitreißen konnte. Die Charaktere werden so oberflächlich dargestellt, daß ich mich ziemlich bald gefragt habe, warum sich Delilah eigentlich in Oliver verliebt? Der Leser erfährt so gut wie nichts über ihn und genauso ist es umgekehrt – warum verliebt sich Oliver in Delilah? Auch über sie erfährt man nicht sonderlich viel.
(Da kommt einem als verklärter Erwachsener leider der Verdacht, daß sich Oliver gar nicht in Delilah verliebt hat, sondern sie nur als Mittel zum Zweck sieht – Mädchen im entsprechenden Alter werden )

In die Geschichte ist ein Märchen eingebettet, in dem Oliver die Hauptrolle spielt. Aber auch das konnte mich nicht wirklich mitreißen, es waren ja prinzipiell auch nur Bruchstücke, die ich zum Schluß auch nur noch überflogen habe.

Auch das Ende fand ich nicht so glücklich, jedenfalls ist da eine Person dabei, die es meiner Meinung nach nicht so gut getroffen hat… prinzipiell sind mir viel zu viele Faktoren offen. Nun kann man natürlich sagen: Hey, das ist doch ein Märchen! Schön und gut, trotzdem muß es passig sein und das ist es meiner Meinung nach leider nicht.

Fazit: Tolle Idee, superstarker Anfang, leidlicher Mittelteil und für mich ein unbefriedigendes Ende. Ich werde das Buch zwar behalten, aber eigentlich nur wegen der schönen Optik…

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