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[Rezension] Rachel Ward – Numbers

Posted by on 01/02/2020

Klappentext:
Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Doch wenn Jem in fremde Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Und die ist unauslöschlich. Denn die Zahl ist ein Datum. Der Tag, an dem ihr Gegenüber sterben wird. Diese Gewissheit hat Jem seit dem Tod ihrer Mutter. Deshalb meidet sie Menschen. Ist am liebsten allein. Bis sie Spinne kennenlernt – und mit ihm das Leben. Jem ist glücklich, zum ersten Mal. Doch als die beiden zum Riesenrad, dem London Eye fahren, passiert es – um sie herum haben alle dieselbe Zahl. Jem weiß: Etwas Furchtbares wird passieren. Heute. Hier. Fluchtartig verlassen Spinne und sie das Gelände. Und lösen damit eine Kettenreaktion aus. Spinne und Jem werden zu Gejagten. Von der Polizei, den Medien, den Menschen. Und Spinnes Todestag rückt näher und näher …

Meine Meinung:
Die Idee dieser Geschichte, daß ein Mensch die Gabe hat, das Todesdatum anderer Menschen zu sehen, fand ich extrem reizvoll und ich war gespannt wie die Protagonistin mit dieser nicht leichten Bürde umgehen wird.

Leider wurde ich mit der Protagonistin so gar nicht warm, was ich aber nicht ganz so schlimm fand, denn irgendwie hat es mir auch gefallen, daß Jem und Spinne nicht den Standardfiguren von anderen Büchern entprochen haben.

Bis Seite 80 war das Buch super spannend und ich konnte es nicht aus der Hand legen, aber dann kommt es zu der irgendwie nicht wirklich nachvollziehbaren Flucht und die zog sich wie Kaugummi.
Es war sicherlich spannend zu verfolgen wie sich die Beziehung zwischen Spinne und Jem weiterentwickelt, aber das eigentliche Thema – Numbers – lief nur nebenher und hatte wenig Bedeutung.
Ich hatte das Gefühl, dass die Story ursprünglich lediglich aus der komplizierten Beziehung zwischen Spinne und Jem bestand und die Gabe nachträglich dazu konstruiert wurde. Anders kann ich mir nicht erklären, warum das Titelthema eigentlich kaum eine Rolle spielt.

Zum Ende hin war dann schnell offensichtlich in welche Richtung sich das ganze entwickeln wird, eine wirkliche Abarbeitung oder gar Auflösung der Ereignisse gab es allerdings nicht. Dafür eine Wendung, die quasi der Auftakt für das Folgebuch ist.

Nun ist das Ganze ja als Trilogie ausgelegt, man könnte also meinen, dass es im zweiten Teil weiter geht und es vielleicht dann zu der ein oder anderen Auflösung kommt, aber dem Klappentext entnehme ich, dass es zwar weiterhin um die Gabe geht, aber das war es auch schon. Für mich wird es hier demnach auch keine Fortsetzung geben.

Fazit: Zäher Roadtrip von zwei Außenseitern, bei der Numbers keine wirkliche Rolle spielt sternstern

4 Responses to [Rezension] Rachel Ward – Numbers

  1. Dagmar

    Hm, klingt nach einer echten Mogelpackung. Hab ich leider auch schon öfter erlebt. Da wird man vom Klappentext angefixt, wird aber inhaltlich eines besseren belehrt https://www.kastanies-leseecke.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_negative.gif

  2. Karin

    Hallo liebe Kerstin,

    also ich fand „das Ende “ durchaus interessant gestaltet und für einen weiteren Teil durchaus ansprechend gemacht….

    Habe die Serie vor einigen Jahren selber schon gelesen…

    LG..Karin..

  3. Kastanie

    Es scheint wohl hier so zu sein, wie bei manch andren Serien: entweder man liebt sie oder man hasst sie https://www.kastanies-leseecke.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif

  4. Karin

    hm, Kerstin hassen ist jetzt etwas dramatisch oderhttps://www.kastanies-leseecke.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif

    Bin kein Fan vom dem Wort……

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