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[Rezension] Sophia Bennett – #rausmitderdicken

Posted by on 22/01/2020

Klappentext:
OMG! Sasha und Rose, weltbeste Freundinnen, kommen ins Fernsehen! Mit ihrem Song stehen sie kurz davor ins Finale von Killer Act katapultiert zu werden. Schon jetzt ist ihre vierköpfige Girlband DAS Gesprächsthema auf Twitter. Eine einmalige Chance, denn Millionen von Zuschauern verfolgen die Show. Doch die Mädchen können nur zu dritt gewinnen – eine muss raus. Also trifft Sasha eine Entscheidung. Und löst damit eine Hetzjagd im Netz aus, die vollkommen außer Kontrolle gerät. Wird Rose ihr das jemals verzeihen?

Meine Meinung:
Die Freundinnen Sasha, Rose, Nell und Jodie sind Freundinnen, die gerne Nachmittage mit Albernsein und Singen verbringen. Als Sashas iPhone mit einem Video eines solchen Nachmittags abhanden kommt und wenig später im Internet landet, ist nichts mehr wie es vorher war. Der aus Spaß und Übermut entstandene Song „Sonnenbrille“ sorgt für jede Menge Aufmerksamkeit, denn er wurde für eine Internet-Casting-Show ausgewählt. Allerdings können sie nur dann weiter teilnehmen, wenn sie als Trio auftreten – so die Forderung der Jury. Vor laufender Kamera ist es Sasha, die die unausgesprochende Entscheidung dann in Worte fasst und ihre beste Freundin Rose aus der Band wirft – der Beginn einer Cyber-Hetzkampagne #rausmitderdicken beginnt.

Dieses Jugendbuch behandelt gleich zwei Themen, die in der heutigen Zeit für Jugendliche Alltag sind: Cybermobbing und Casting-Shows.
Aus einem albernen Nachmittag wird plötzlich der Alptraum schlechthin, denn jegliche „Bekanntheit“ im Netz sorgt in der Regel für Kommentare von Hatern oder im schlimmsten Fall wird ein Shitstorm losgetreten – wie hier durch den Rauswurf von Rose.

Gefallen haben mir in diesem Buch die Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte und die Spannung durchgehend aufrecht erhalten haben. Die Darstellung der Casting-Show und der Umgang mit den Teilnehmern fand ich sehr gelungen und die öffnet hoffentlich der ein oder anderen Leserin die Augen, dass es hier nicht um die Menschen, sondern rein um den Profit geht.

Was mir überhaupt nicht gefallen hat, ist der lockere Umgang von Sasha mit den auftretenden Problemen. Ihr neues teures I-Phone verschwindet, aber ein wirkliches Drama ist es nicht für sie. Sie wird im Netz aufs Übelste angegriffen, aber auch das löst keine großen Gefühlsausbrüche bei ihr aus. Prinzipiell fand ich die Charaktere recht blass, mit Sasha wurde ich bis zum Schluß nicht warm. Nicht weil sie mir unsymathisch, sondern eher nicht greifbar war.

Mich hat das Buch gut unterhalten, der Schreibstil ist leicht und flüssig und die Themen Freundschaft, erste Liebe, Casting-Show und Cybermobbing wurden gut verbunden und trotz des lockeren Schreibstils geht der ernste Hintergrund nicht verloren.

Fazit: Ein Jugendbuch über Freundschaft on- und offline

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