browser icon
You are using an insecure version of your web browser. Please update your browser!
Using an outdated browser makes your computer unsafe. For a safer, faster, more enjoyable user experience, please update your browser today or try a newer browser.

[Rezension] „Offenbarung 23 – Die Wahrheit ist unsterblich“ von Jan Gaspard

Posted by on 03/01/2012

Klappentext:
In Berlin wird die Hacker-Legende Tron, alias Boris F., erhängt in einem Park aufgefunden. In Las Vegas töten mehrere Schüsse den berühmten Rapper Tupac Amaru Shakur. Eine geheimnisvolle CD bildet offensichtlich eine Verbindung zwischen den beiden Morden. Oder ist alles bloß ein raffiniertes Täuschungsmanöver? Eines ist jedenfalls klar: Der Top-Hacker scheint zu Lebzeiten viele Geheimnisse entschlüsselt zu haben. Weshalb sich Geheimdienste und obskure Zirkel für ihn interessierten. Das muss auch Student Georg Brand, der sich auf Trons Spur begibt, schmerzhaft erfahren. Was wusste Tron alles? Eine Frage, deren Beantwortung tödliche Gefahren birgt…

Meine Meinung:
Vor Jahren habe ich die erste CD von Offenbarung 23 gehört und war gleich hin und weg. Deswegen hatte ich mir spontan dieses Buch dazu gekauft. Leider ließ die Qualitität der Hörspielreihe merklich nach, so daß auch meine Lust das Buch zu lesen nicht mehr wirklich vorhanden war. Ich habe es dann doch halbherzig begonnen, dann aber nach ca. 40 Seiten abgebrochen. Nun hat es – Jahre später – eine zweite Chance bekommen.

Gleich als Erstes: Der Klappentext ist Mist!

Anhand des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, daß das Buch die Anfangsgeschichte dieser Serie ist (also die ersten 2 CDs) – es ist aber die VORgeschichte. Das sollte man wissen, vor allen Dingen, wenn man vorher die Hörspielserie gehört hat. Ich bin nämlich irgendwann überhaupt nicht mehr durchgestiegen – warum sind plötzlich Figuren tot, die aber in der Hörspielreihe quicklebendig sind? Warum geht Ian (Ich-Erzähler des Buches) den Geheimnissen auf den Grund und nicht Georg Brand? (Hauptfigur in der Hörspielserie)
Aber auch Leser, die die Hörspielserie nicht kennen, würden sich irgendwann fragen: wo bitte ist denn dieser Georg Brand, der sich laut Klappentext auf Trons Spur begibt?! Und wann begibt sich endlich mal jemand auf besagte Spur?!
Georg Brand kommt so ziemlich auf den letzten Seiten vor, erst da wird dem Leser und Hörspielkenner endgültig klar, daß dies die Vorgeschichte ist.

Ich hatte an dem Buch nicht wirklich Spaß, es zog sich wie ein Kaugummi dahin. Mal von dem irreführenden Klappentext abgesehen, waren mir einige Hintergründe und Zusammenhänge zu Geheimbünden und Zirkeln dann doch zu abgefahren und auch unlogisch – aber das war auch der Grund, warum ich irgendwann keine Fortsetzungen mehr der Hörspielreihe gekauft habe. Auch da wurde die Rahmengeschichte immer haarsträubender.
Verschwörungstheorien gerne, aber Personen, die angeblich mehrere hundert Jahre alt oder gar der Teufel sein sollen, nein danke. Dann soll bitte auf dem Titel „Fantasy“ statt „Thriller“ stehen.

Ich denke, wenn ich gewußt hätte, daß es sich hier um die Vorgeschichte der Serie handelt, hätte es vielleicht eine bessere Bewertung bekommen können, dann wäre zumindest Einiges klarer gewesen. Aber selbst mit dem Wissen wäre es wegen der teilweise doch sehr an den Haaren herbeigezogen Handlung wohl maximal ein Stern mehr geworden.
So hat es leider nur für einen  gereicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Per Klick lächeln: