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[Rezension] Petra Mattfeld – Multiversum, der Aufbruch

Posted by on 26/06/2017

Klappentext:
Tom Stafford weiß nicht, wie ihm geschieht: Mit neun Jahren verliert er seine Eltern bei einem Bootsunfall, sechs Jahre später erhält er plötzlich eine Nachricht – geschrieben von seiner Mutter! Doch damit nicht genug: Die Botschaft scheint aus dem Mittelalter zu stammen… Wie kann das sein? Liegt die Antwort etwa in der „Viele-Welten-Theorie“? Sie besagt, dass es eine Vielzahl von Universen gibt, die nebeneinander existieren und sich an manchen Stellen überschneiden. Tom und der Historiker Maximilian Winter stellen Nachforschungen an – und verschwinden dabei selbst spurlos … Facettenreich und rasant – ein Roman für Jugendliche ab 12 Jahren, wie ein Wirbelwind aus einer anderen Welt!

Meine Meinung:
Gereizt hat mich bei diesem Buch die Idee des Zeitreisens, bzw. des Vorhandenseins von Paralleluniversen.

Der Start in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, denn es passiert gleich von Anfang an jede Menge, allerdings wurde mir schnell klar, daß ich nicht ganz in die Zielgruppe passe. Ich lese eigentlich gern Jugendbücher, dieses ist – wie ja auch auf dem Klappentext vermerkt – ab 12 Jahren, aber ich würde es eher nur für Jungen ab 12 Jahren empfehlen.

Aber das hat mich vorerst gar nicht weiter gestört, weil die Story an sich erst einmal spannend blieb – nur wurde ich einfach mit den Charakteren nicht warm. Alles blieb blass und oberflächlich und auch gerade Toms Ausdrucksweise passte so gar nicht zu einem 15jährigen, auch manche Handlungen waren einfach viel zu erwachsen. Es fehlten mit schlicht und ergreifend Fehler und Pannen oder einfach mal spontane Aktionen, kein Junge in dem Alter würde in einer so unvorstellbaren Situation so cool und durchdacht reagieren.

Was mich auch mächtig gestört hat und mich fast dazu gebracht hat das Buch abzubrechen, war eine Begegnung von Tom in der Parallelwelt, auf die ich leider nicht weiter eingehen kann ohne zu spoilern. Ich finde es zwar prinzipiell spannend auf falsche Fährten gelockt zu werden, aber die Richtung, die man hier als Leser erst einmal annehmen muß, kann eben auch nach hinten los gehen.

Die Beschreibung und Erklärungen zu den Multiversen ist dafür sehr gut gelungen, einfach aber eben doch verständlich.

Große Überraschungen bietet das Buch nicht, vieles war von vorneherein absehbar, aber ich denke, daß das für die enstprechende Zielgruppe auch absolut so in Ordnung ist.

Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, aber es gibt bereits eine Fortsetzung: Multiversum – Die Rückkehr, die ich, auch wenn mich das Buch nicht komplett überzeugen konnte, auf alle Fälle lesen werde.

Fazit: SciFi Abenteuer für Jungs ab 12 sternsternstern

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