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[Rezension] Julianna Baggott – Memento Die Überlebenden (Hörbuch)

Posted by on 20/05/2017

Ungekürzte Lesung – 6 CDs
Gesamtlänge – ca. 7 Std.
Sprecher: Anne Helm, Maximilian Artajo, Patrick Mölleken, Jasmin Schwiers, Rolf Berg

Klappentext:
Eine amerikanische Stadt, zwölf Jahre nach der Explosion. Majestätisch thront die Kuppel über den Trümmern – in ihr leben die Reinen. Sie sollen eine bessere Menschheit begründen. Unten in der Stadt kämpfen alle Übrigen ums Überleben. Sie sind voller Narben und Verstümmelungen. Es gibt kaum etwas zu essen. Auch die 16-jährige Pressia hat es schwer. Als sie Bradwell kennenlernt, fasst sie das erste Mal wieder Vertrauen zu einem Menschen. Doch unvermittelt sind die beiden auf der Flucht vor dem Militär und treffen auf Partridge, der aus der Kuppel geflohen ist. Denn dort ist nichts wie es scheint, und so machen sich die drei auf die Suche nach der Wahrheit.

Meine Meinung:
Ich habe schon einige Dystopien gelesen, aber keine war so düster und brutal wie diese. Ich war sowohl abgestoßen wie völlig fasziniert von dieser beschriebenen Welt, bei der Menschen nach einem Bombenangriff nicht zwangsweise gestorben sind, sondern mit Dingen oder eben anderen Menschen verschmolzen sind – so ist Pressias Hand mit ihrer Puppe verschmolzen, die sie damals in den Händen hielt.
Die Stadt liegt in Schutt und Asche, das Leben ist grausam und ohne jegliche Hoffnung auf Besserung, lediglich die Überlebenden im Capitol sind unversehrt und leiden keinerlei Mangel.

Erzählt wird diese Geschichte von mehreren Protagonisten und jeder der Sprecher schafft es der entsprechenden Figur eine Seele zu geben – was nicht so einfach ist, weil der Erzählstil sehr kalt und distanziert ist. So fehlt auch eine Liebesgeschichte, wie sie sonst in anderen Dystopien eigentlich immer zu finden ist. Hier hätte sie aber auch nicht wirklich in die Geschichte gepaßt, wobei nicht auszuschließen ist, daß sich in den Folgebänden aus der leisen Anbahnung vielleicht doch noch mehr entwickelt.

Das Ende ist relativ offen, was aber zu erwarten war, da es ja noch zwei weitere Bände gibt. Die Entwicklung der Geschichte zum Ende hin konnte mich nicht zu 100% begeistern, es war nach dem relativ ruhigen Start einfach zu viel auf einmal, die Ereignisse überschlugen sich mit teilweise zu extremen Zufällen.
Leider habe ich erst nach Beenden des Hörbuchs festgestellt, daß die Folgebände nicht vertont wurden, von daher weiß ich noch nicht, ob ich die Reihe auch weiter lesen werde.

Fazit: Auftakt zu einer sehr düsteren Dytopie Trilogie sternsternsternstern

4 Responses to [Rezension] Julianna Baggott – Memento Die Überlebenden (Hörbuch)

  1. karin

    Hallo Kastanie,

    ja ist immer etwas blöd, wenn man Hörbücher mag und die weiteren Teil einfach vertont werden.

    Schönen Sonntag..LG…Karin..

    • karin

      es muss natürlich nicht vertont werden richtigerweise heißen..sorry

      LG..Karin..

  2. nilibine70

    Das ist aber auch blöd… immer diese Versuchsballons 🙁 Vielleicht kommt ja doch noch was…. ich drück die Daumen!

  3. Kastanie

    Das Buch ist ja schon älter, von daher glaube ich nicht, daß die zwei weiteren Bände jetzt noch vertont werden 🙁

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