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[Rezension] Lorna Martin – Das Leben, die Liebe und ein Jahr auf der Couch

Posted by on 18/02/2017

Klappentext:
Voll das Leben: Die 35-jährige Lorna ist Journalistin und liebt einen attraktiven Mann. Die Sache hat nur einen Haken: Er ist verheiratet. Und wäre dies nicht schon kompliziert genug, erfährt sie eines Tages von seiner jungen Zweitgeliebten! Die ménage à trois ist komplett – und Lorna steckt mitten in der Sinnkrise!
Bei Dr. H., ihrer unterkühlten Therapeutin, erfährt sie schließlich mehr über sich als ihr lieb ist: Warum sie den richtigen Mann nicht finden kann. Warum sie »King Lewis«, ihren unschuldigen Neffen, hasst. Oder warum sie ständig ihre Flüge verpasst.
Ein Jahr auf der Couch beobachtet, analysiert, kritisiert und manipuliert sie sich selbst – und ihre Umwelt. Der ewige Kampf ums ewige Glück scheint in schier unerreichbare Ferne gerückt zu sein. Doch dann endlich sieht sie einen Lichtstreif am Horizont, der Hoffnung macht …

Meine Meinung:
Gleich vorweg, der Aufkleber „Lorna Martin toppt Bridget Jones“, der auf manchen Büchern zu finden ist, ist absolut irreführend. Dieses Buch hat noch nicht einmal ansatzweise eine Ähnlichkeit mit Bridget Jones!

Gereizt hat mich dieses Buch, weil die Autorin ihr Jahr „auf der Couch“, also ihre (selbstgewählte) Therapie, beschreibt. Da ich gerne (Auto)Biografien lese und auch psychologische Themen sehr spannend finde, hat mich dieses Buch sofort angesprochen.

Im ersten Drittel hat mich das Buch auch wirklich gut unterhalten und ich war sehr gespannt auf die Therapiesitzungen und inwieweit diese die Protagonistin verändern. Nur passiert in der Richtung leider herzlich wenig. Mir ist schon klar, daß man nicht nach ein paar Sitzungen sein ganzes Leben umkrempelt, aber gefühlt passiert hier bis kurz vor Schluß rein gar nichts.

Ab etwa der Hälfte habe ich mich wirklich durch das Buch gequält, obwohl das Thema an sich schon irgendwie interessant war. Nur leider wurde mir Lorna immer unsympathischer, ich konnte nur den Kopf schütteln, über ihre Art und ihre verqueren Gedanken und Aktionen. Vielleicht wäre die ein oder andere Aktion von Bridget Jones ausgeführt wirklich witzig gewesen – hier war sie es aber definitv nicht.

Ich bin ziemlich hin und her gerissen, was die Bewertung dieses Buches angeht. Thematisch wirklich interessant, aber ich fand es mehr anstrengend und zäh als wirklich unterhaltsam. Ich hatte auch auf mehr Reflektion der Therapie gehofft, aber auch in der Richtung kommt leider nur sehr wenig.

Fazit: Interessantes Thema recht zäh umgesetzt sternsternsternsternhalb

 

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