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[Rezension] Alex Lake – Es beginnt am siebten Tag

Posted by on 07/01/2017

Klappentext:
Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten …

Meine Meinung:
Ich muß gestehen, daß ich mich mit diesem Buch sehr schwer getan habe. Der Schreibstil ist toll, das Buch läßt sich wirklich locker weglesen, aber inhaltlich wollte mich dieses Buch einfach nicht fesseln.

Hauptgrund ist, daß es sich hier weniger um einen Thriller, als um ein Familiendrama handelt. Ich habe nach etwa einem Drittel vieles nur noch überflogen, weil es in der Geschichte einfach nicht weiter gehen wollte. Hier hätte man locker einiges wegkürzen können. Durch den Klappentext weiß man ja, daß das Kind nach der Entführung wieder auftaucht, nur macht das allein schon die Hälfte des Buches aus. Und mehr passiert eben im ersten Teil auch nicht, außer endlos lange Beschreibungen über die Suche und das Warten, daß das Kind wieder auftaucht.

Das Buch ist entsprechend in zwei Teile aufgetaucht: „Davor“ behandelt die Entführung des Kindes und die Rückkehr, also hatte ich bei „Danach“ auf Schwung in der Geschichte gehofft – der leider ausblieb, es plätscherte weiter vor sich hin.

Die Protagonistin war mir leider auch nicht sonderlich sympathisch, auch nicht wirklich unsympathisch – eigentlich war sie mir herzlich egal. Prinzipiell fand ich alle Figuren recht blaß, viel erfährt der Leser von keinem.

Die Kapitel, die aus der Sicht des Täters geschrieben sind, bestehen aus Selbstgesprächen, in denen sich der Täter selbst anspricht. Rückblickend ist das schon sehr passend, hat mich aber doch jedes Mal ziemlich irritiert.

Polizeiarbeit gibt es in diesem Thriller leider auch nicht, die ganzen Ermittlungen verlaufen am Rande ohne sinnvolle Ergebnisse.

Erst etwa 100 Seiten vor Schluß kommt richtig Schwung in die Geschichte, allerdings für meinen Geschmack zu reißerisch und überzogen.
Den Täter hatte ich schon ab etwa der Mitte des Buches im Verdacht und hoffte nun auf ein befriedigendes Ende. Aber selbst das blieb mir verwehrt.

Fazit: Langatmiges Familiendrama mit wenig Thrilleranteil sternstern

 

Ich bedanke mich recht herzlich bei und Harper Collins für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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