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[Rezension] Tommy Jaud – Vollidiot (Hörbuch)

Posted by on 09/11/2017

Autorisierte Lesefassung – 3 CDs
Gesamtlänge – ca. 238 min
Sprecher: Christoph Maria Herbst

Klappentext:
Simon, fast 30, Verkäufer im T-Punkt, in Singlephase 4, um es ganz kurz zu sagen: frustriert. Aber mit einem festen Ziel: Er wird die milchaufschäumende Traumfrau aus dem Starbucks gegenüber heiraten. Vorher muss er sie nur noch ansprechen. So was machen täglich Tausende von Männern. Und nicht wenige von ihnen kommen Sekunden später mit ihrer zukünftigen Ehefrau aus Cafés, Supermärkten und Bowlingcentern. Gut, danach gibt es dann oft noch ein paar kleinere Probleme wie Untreue, Erpressung und Schießereien, aber am Ende ist immer alles gut.

Meine Meinung:
Ich mag witzige Geschichten und ich mag Christoph Maria Herbst. Diese Kombi hat mir schon den ein oder anderen Hörspaß beschert – hier hat er zwar super gelesen, den Inhalt konnte das aber leider auch nicht wirklich retten.

Natürlich muß und soll in so einem Roman der Protagonist seine Macken haben, das macht die Geschichte meist ja gerade witzig. Simon fand ich aber so dermaßen unsympathisch, asozial und nervtötend, daß ich mehrmals versucht war, das Buch abzubrechen, weil es nur wenige Szenen gab, über die ich wirklich lachen konnte, die meiste Zeit war ich eher genervt.
Wäre es das Buch und nicht das Hörbuch gewesen, ich hätte ziemlich sicher abgebrochen, Christoph Maria Herbst liest aber wieder so fantastisch, daß ich mich entschieden habe weiterzuhören – auch mit der Hoffnung, daß es ja noch besser werden kann. Wurde es aber nicht. Sogar das Ende als solches fand ich mies (ich habe es mir zweimal angehört, weil ich beim ersten Mal total überrumpelt war, daß jetzt plötzlich Schluß war).
Einzig die Putzfrau Lala fand ich klasse, das war ein erfrischender Charakter, der so manche Szene im Buch gerettet hat.

Fazit: Unsympathischer Protagonist, lasche Story, aber toller Sprecher

 

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