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[Rezension] Silke Ziegler – Im Angesicht der Wahrheit

Posted by on 26/08/2017

Klappentext:
Nach einem traumatischen Erlebnis vor achtzehn Jahren hat die Französin Estelle Miroux ihre Heimat verlassen und ein neues Leben in Deutschland begonnen. Aber als ihre Großmutter stirbt und Estelle ein kleines Hotel hinterlässt, kehrt sie kurz entschlossen nach Südfrankreich zurück, um die Auberge zu neuem Leben zu erwecken. Schnell treffen die ersten Gäste ein und ihr attraktiver Nachbar Tom Bauvall geht Estelle zur Hand, wo er kann. Eigentlich könnte alles perfekt sein. Doch dann wird Argelès-sur-Mer von einer Mordserie heimgesucht und die junge Frau gerät unter Tatverdacht. Denn den Opfern wurde ein Datum in die Stirn geritzt – das Datum der schlimmsten Nacht in Estelles Leben.

Meine Meinung:
Mit 507 Seiten war das Buch nicht unbedingt mein Beuteschema, aber inhaltlich hat es mich extrem angesprochen, weswegen ich es dann letztendlich unbedingt lesen wollte. Der Klappentext hat mich ein wenig an die „Secret“-Romane von Cora erinnert, die ich in meiner Jugend super gern gelesen habe und so hatte ich die Hoffnung, genau so eine Mischung zwischen Liebe und Krimi zu bekommen – und wurde nicht enttäuscht!

Das Buch war ein absoluter Pageturner, ich habe die „letzten“ 400 Seiten quasi am Stück gelesen, weil ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Das lag auch an dem regelmäßigen Wechsel zwischen der Liebesgeschichte und der Mordserie: Entweder wollte man jetzt unbedingt wissen, wie die Ermittlungen weitergehen oder ob und wie es sich eben mit Tom weiterentwickelt.

Ich denke allerdings, daß echte Krimifans eine nicht ganz so große Freude an dem Buch haben werden. Die Entwicklung ist zwar spannend, aber es fehlen typische Krimielemente wie z.B. falsche Fährten oder intensivere Einblicke in die Ermittlerarbeit. Die Geschichte dreht sich in erster Linie um Estelle und um ihr damaliges und heutiges Leben, der Krimi läuft fast ein wenig nebenher. Mich hat das allerdings überhaupt nicht gestört, aber die Auflösung hat mich trotz diverser Überraschungen dann doch etwas unzufrieden zurück gelassen.

Der Schreibstil war sehr angenehm, die Figuren liebevoll ausgearbeitet und durchgehend authentisch. Alles in allem würde ich es als „Wohlfühlbuch“ beschreiben, das man locker und entspannt weglesen kann.

Fazit: Tolle Mischung aus Liebesgeschichte und Krimi mit nicht ganz zufriedenstellendem Ende sternsternsternsternsternhalb

Ich bedanke mich herzlich bei und Grafit Verlag GmbH für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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